Archiv Sonderausstellungen

Stadtmuseum Euskirchen | Schmuckfassaden | Corona

Neu:
Präsentation der Ausstellung „Engel, Götter, Fabelwesen. Historische Schmuckfassaden in Euskirchen“, die zu einer Entdeckungstour durch Euskirchen einlädt.

Verschoben:
Die Sonderausstellung „SkulpTour. Eine Reise in die Welt der Figuren, Objekte, Installationen“ wird in das Jahr 2021 verschoben.

Die Sonderausstellung „Engel, Götter, Fabelwesen“ zog erstmals im Jahr 2014 viele Besucher*innen an. Der Grund für die neuerliche Präsentation ist die Verschiebung der Ausstellung „SkulpTour“ und die Möglichkeit, sich individuell auf die Spuren der Engel, Götter und Fabelwesen zu begeben. Die Ausstellung ist bis zum 06.09.2020 zu sehen.

Ausstellung und Entdeckungstour:
Sie vermissen das Reisen? Dann entdecken Sie doch einfach mal Ihre Stadt!

Ausgangspunkt ist der Besuch der Ausstellung „Engel, Götter, Fabelwesen. Historische Schmuckfassen in Euskirchen“ im Stadtmuseum Euskirchen, anschließend geht es auf eigene Faust auf Entdeckungstour durch die Stadt.

Und so geht’s:

Schritt 1:
Die Bilder der Ausstellung zeigen, womit wohlhabende Euskirchener Bürgerinnen und Bürger um die Jahrhundertwende ihre Häuser verzieren ließen: ungewöhnliche Gesichter, Figuren und Symbole an prunkvollen Hausfassaden.

Schritt 2:
Der Stuck und die Verzierungen sind bis heute an den Häusern in der Stadt zu sehen. Wer findet den Mann mit der roten Kappe, das Marktmädchen oder die Frau mit den Engelsflügeln?

Das Stadtmuseum hält für diesen individuellen Rundgang durch Euskirchen einen kostenlosen Stadtplan bereit, auf dem die Positionen der Häuser aus der Ausstellung verzeichnet sind.

Die Besichtigung der Ausstellung und das Abholen des Stadtplanes ist während der Öffnungszeiten des Stadtmuseums möglich. Die Entdeckungstour jederzeit. 

Samstag, 12. Oktober 2019, 11.00 Uhr und 15.00 Uhr
New York, Rio, Tokio und Euskirchen!
Cie. Willi Dorner: bodies in urban spaces

Zwei außergewöhnliche Stadtspaziergänge im Rahmen eines Internationalen Kunstprojektes mit der Tanzcompagnie Willi Dorner, Wien.

Seit der vielbeachteten Premiere 2007 in Paris realisiert der österreichische Choreograf Willi Dorner sein Projekt „bodies in urban spaces“ in der ganzen Welt, in Deutschland unter anderem bereits in Berlin, Essen, Heidelberg und Saarbrücken. Dabei entwickelt Willi Dorner die Route des sogenannten Trails und die Körperformationen individuell für die jeweilige Stadt.

Im Jahr 2019 zeigt das Stadtmuseum Euskirchen in einer Sonderausstellung Fotos und Filme von der Aufführung des Projektes in anderen Städten. Zudem konzipiert Willi Dorner einen Trail speziell für Euskirchen. Dieser Trail wird nur am 12. Oktober präsentiert, und zwar um 11.00 und um 15.00 Uhr. Startpunkt ist der Klosterplatz in Euskirchen.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Hier ein Eindruck von „bodies in urban spaces“ aus der bayerischen Stadt Fürth:
https://www.youtube.com/watch?v=mRmGFfKn96s

Flyer Stadtführungen 2019

Cie. Willi Dorner: bodies in urban spaces
Endlich ist es soweit:
 Fotos von den Trails „bodies in urban spaces“ vom 12. Oktober 2019 sind ab sofort in der Ausstellung im Stadtmuseum zu sehen

Atemberaubende menschliche Skulpturen an ungewohnten Orten im öffentlichen Raum – das war unlängst sehr eindrucksvoll in der Euskirchener Innenstadt zu erleben.

Die zur Compagnie Willi Dorner, Wien, gehörende Fotografin Lisa Rastl hat einzelne Stationen dokumentiert. Acht ausgezeichnete Fotos sind ab sofort in der gleichnamigen Ausstellung im Stadtmuseum zu sehen.

"bodies in urban spaces" heißt ein vielbeachtetes Kunstprojekt des österreichischen Choreografen Willi Dorner. Seit der Premiere 2007 in Paris wird es in der ganzen Welt gezeigt. Allein im Jahr 2019 ist es in Santiago de Chile, Budapest, London, Bremen, Seoul und Shanghai zu sehen. Und nun im Oktober in Euskirchen.

Das Projekt zählt zur Urban Art. Als zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum hinterfragt Urban Art die Bedingungen des städtischen Lebens, indem sie verschönert, unterhält, stört, überrascht oder irritiert. Die Compagnie Willi Dorner kontrastiert die Betriebsamkeit der Stadt mit der Inszenierung von ruhig verharrenden Körpern auf Straßen und Plätzen, in Fensternischen und Häuserlücken. Die Fotografin Lisa Rastl hält die flüchtigen Körper-Skulpturen in eindrucksvollen Bildern fest.

Die Ausstellung im Stadtmuseum präsentiert Fotografien des Projektes aus unterschiedlichen Städten, schließlich ergänzt um Aufnahmen aus Euskirchen. Sie zeigen einen ganz neuen, ungewöhnlichen Blick auf die eigene Stadt.

„WIR PACKEN AUS. Das Stadtmuseum Euskirchen zeigt seine Sammlung“ eine Ausstellung zum Staunen!

23.03. – 01.09.2019

Unverzichtbare Basis eines jeden Museums ist seine Sammlung. Dies ist vom Internationalen Museumsrat (ICOM) ebenso definiert wie vom Deutschen Museumsbund (DMB). Durch die Museumssammlung erhält jedes Museum seine eigene unverwechselbare Identität.

Dementsprechend sammelt und bewahrt das Stadtmuseum Euskirchen das geschichtliche und kulturelle Erbe der Stadt. In seiner Sammlung befinden sich zahlreiche Objekte aus verschiedenen Epochen. Sie sind in ihrer Art genauso vielfältig wie die historische Entwicklung der Stadt.

Die neue Sonderausstellung zeigt besondere Stücke aus der Sammlung des Museums.
Ob Turnkleid oder Feldbett, Karnevalskostüm oder Verkorkungsmaschine, Sammelfiguren oder Martinslaterne – viele spannende Objekte werden für die Ausstellung ans Licht geholt. Sie erzählen von der Stadt Euskirchen und den Menschen, die hier lebten und leben. So wird die Vergangenheit lebendig.

„Es brennt! Antijüdischer Terror im November 1938“
10.11.2018 – 17.02.2019

Unlängst, am 27. Januar 2019, jährte sich der Gedenktag zur Erinnerung an die Befreiung von Auschwitz und damit an die Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden. Ein Grund mehr, nochmals auf die derzeitige Sonderausstellung im Stadtmuseum aufmerksam zu machen.

Mit den Ereignissen vom 9. November 1938 platzierte die nationalsozialistische Regierung den antijüdischen Terror in der Mitte der deutschen Gesellschaft. Der 9. November gilt als Vorbote des Holocaust.

1283 Synagogen in ganz Deutschland brannten.
Wie konnte das geschehen?
Und was geschah am 9. November 1938 in Euskirchen?

Diesen Fragen geht die derzeitige Sonderausstellung „Es brennt. Antijüdischer Terror im Jahr 1938“ im Stadtmuseum nach. Mit eindrucksvollen Bild- und Tondokumenten werden die Ereignisse dieser Schicksalsnacht nachgezeichnet.
Besonderer Augenmerk wird zudem auf die Ereignisse vom Nachmittag des 10. November 1938 in Euskirchen gelegt.

Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsproduktion der Stiftungen „Topographie des Terrors“, „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ und „Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum“. Mit der Präsentation in Euskirchen wird diese Ausstellung erstmals in Nordrhein-Westfalen gezeigt.

Dauer der Ausstellung: 10.11.2018 – 17.02.2019

Eine Ausstellung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Stiftung Centrum Judaicum – Neue Synagoge Berlin und der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin.

Flyer Begleitprogramm

ACHTUNG HOCHSPANNUNG!
Experimente und Entdeckungen vom Blitz zum Motor

01.07. – 21.10.2018

Auf Entdeckungsreise durch die frühe Zeit der Elektrizitätsforschung

Fast nichts geht heute ohne Elektrizität. Ob Beleuchtung, Verkehr, Kommunikation, Medizin - im gesamten Wirtschaftsleben und natürlich in jedem einzelnen Haushalt bestimmen unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten den Alltag. Noch vor etwas mehr als 200 Jahren war davon nichts zu ahnen. Dann gelang in wenigen Jahrzehnten zwischen 1800 und 1880 der Durchbruch einer revolutionären Technologie, die die Tür in ein neues Zeitalter aufstieß: das Zeitalter der Elektrotechnik.

Eine Wissenschafts-Ausstellung mit zahlreichen Live-Experimenten

Mithilfe zahlreicher Experimentierstationen können die Besucher selbst die Erfahrungen und Erkenntnisse der Pioniere nachvollziehen. Sie können selbst Hand anlegen an funkenschlagende Elektrisiermaschinen, an Magnete und Morseapparate. Alle Experimente funktionieren mit Schwachstrom und sind entsprechend unbedenklich.

Flyer ACHTUNG Hochspannung!

Eine Ausstellung des Universitäts- und Stadtmuseums Rinteln.

Mit freundlicher Unterstützung von e-regio

Schubladen-Projekt
Portraitfotografien von Meike Hahnraths

10. März – 28. Mai 2018

Die Ausstellung „Schubladen“ zeigte 50 Portraits von Menschen mit und ohne körperliche oder geistige Einschränkungen ebenso wie von Frauen aus dem Frauenhaus.

In Vorbereitung der Ausstellung für Euskirchen fand im Sommer 2017 ein Foto-Shooting im Stadtmuseum statt. Zehn Personen aus Euskirchen, mit und ohne Behinderung, waren bereit, vor die Kamera zu treten und sich für die Ausstellung portraitieren zu lassen.

Mit Licht, Farben, Stoffen und Accessoires hat die Fotografin Meike Hahnraths die einzelnen Menschen ganz unterschiedlich in Szene gesetzt. Und dabei Kamera und Rechner genutzt wie ein Maler Leinwand und Palette. So hält sie die einzigartige Schönheit, die innere Unversehrtheit und Stärke einer jeden Person in einem ganz besonderen Portrait fest.

Rolf A. Kluenter: PULS - Stadt, da pocht ein Herz!
07.10.2017 - 31.01.2018

Das Kunstprojekt “PULS – Stadt, da pocht ein Herz!” von Rolf A. Kluenter begleitet die Eröffnung der Autismus-Ambulanz und Betreutes Wohnen des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) „Lebenshilfe“ im Euskirchener „Quartier City Süd“. Mit Zeitrafferaufnahmen, Schauspiel und Interviews entsteht eine Mischung aus Poesie und Dokumentation. Der Bahnhof Euskirchen wird dabei zum Dreh- und Angelpunkt des Filmprojekts und präsentiert sich als Bühne für die verschiedenen Erzählebenen im Film. Kunst als Sprache der Inklusion wird hier ganz besonders sichtbar, wenn Kreativität und Zusammenleben behinderter und nichtbehinderter Menschen als die normalste Sache der Welt dargestellt werden.

Das Kunstprojekt wird als Filminstallation auf sieben Monitoren realisiert werden. Auf dem achten Bildschirm werden Interviews laufen.

Kluenter realisiert sein Kunstprojekt in enger Zusammenarbeit mit den Lebenshilfe HPZ Teams Ambulant Betreutes Wohnen, Familienunterstützender Dienst und dem Autismus-Zentrum. Menschen, die von der Lebenshilfe HPZ betreut werden, spielen die Hauptrollen des Films. Weitere wichtige Rollen des Films werden von dem Düsseldorfer Autor und Performer Andreas Albrecht, dem Eifeler Autor und Kabarettisten Manni Lang und dem Chansonnier Günter Hochgürtel übernommen.

Ab Anfang Oktober 2017 wird “PULS – Stadt, da pocht ein Herz!” als Video-Installation auf sieben parallel geschalteten Bildschirmen im Stadtmuseum Euskirchen zu sehen sein. Der Künstler Rolf A. Kluenter wird großformatige Standfotos und wichtige Textfragmente aus dem Kunstprojekt installieren. Mit der Leiterin des Euskirchener Stadtmuseums, Dr. Heike Lützenkirchen, steht der Künstler seit einem Jahr im regelmäßigen Austausch,  zusammen bereiten sie die Ausstellung vor. Begleitend zur Ausstellung wird es verschiedene Veranstaltungen, museumspädagogischen Angebote und einen Ausstellungskatalog geben.

Das ist hier! Street Photography Euskirchen
11.03. - 27.08.2017

Ob Sie Euskirchen wie Ihre Westentasche kennen oder nicht - das spielt in der neuen Sonderausstellung keine Rolle. In jedem Fall spannend sind die 50 Fotos aus dem Genre der Street Photography. Sie zeigen die Stadt in einem ungewöhnlichen Licht.

Ein Fotografenteam aus Köln nahm Euskirchen im vergangenen Jahr aus dem Blickwinkel der Street Photography unter die Lupe. Entstanden sind künstlerisch anspruchsvolle Fotos mit unverhofften, ungewöhnlichen Motiven.  

Signierstunde: Peter Gaymann zu Gast im Stadtmuseum Euskirchen
04.12.2016 um 14:00 Uhr

Der Cartoonist Peter Gaymann gehört zu den erfolgreichsten Zeichnern Deutschlands. Er arbeitet seit 1976 als selbständiger Zeichner und hat mittlerweile mehr als 70 Bücher veröffentlicht.

Sein Markenzeichen sind die Hühner. Mit den Hühnern und seinem Kürzel P.GAY wurde er mit seinen Cartoons in Zeitungen und Zeitschriften, auf Postkarten, Postern und Kalendern einer breiten Öffentlichkeit bekannt -nicht zuletzt auch durch seine Rubrik „Die Paar-Probleme“ in der Frauenzeitschrift „Brigitte“.

Peter Gaymann ist seit nunmehr 25 Jahren in Köln zu Hause. Er liebt seine Familie und Italien, besonders Rom, wo er fünf Jahre gelebt hat. In seiner Freizeit und auf Reisen macht er das, was er auch in seinem Atelier am liebsten tut: ZEICHNEN!

Termin Sonntag, 4. Dezember 2016 (2. Advent)

Zeit 14:00

Ort Stadtmuseum Euskirchen, Kulturhof

Kosten Eintritt frei

Die Bücher des Künstlers werden vor Ort verkauft.

Peter Gaymann: "Irgendwas ist immer"
02.10.2016 - 29.01.2017

Unter dem Titel „Irgendwas ist immer“ sind  zahlreiche humorvolle Bilder von Peter Gaymann. zu sehen. Insgesamt 55 Originalzeichnungen, darunter auch ein eigens für die Ausstellung gezeichneter Cartoon mit Euskirchener Motiv.

Mit präzisem Strich, frischen Farben und viel Humor bringt der Cartoonist jede noch so gewöhnliche oder ungewöhnliche Alltagssituation auf den Punkt. Hier wird mit einem Augenzwinkern auf das alltägliche Geschehen in Paarbeziehungen und in der Kindererziehung, auf das Brauchtum und das Älterwerden geschaut. Ob Mensch oder Huhn – immer hautnah!

Der Cartoonist Peter Gaymann gehört zu den erfolgreichsten Zeichnern Deutschlands. Er hat über 70 Bücher veröffentlicht, darunter viele Bestseller.

Sein Markenzeichen sind die Hühner. Mit den Hühnern und seinem Kürzel P.GAY wurde er mit seinen Cartoons in Zeitungen und Zeitschriften, auf Postkarten, Kalendern und Postern einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Nicht zuletzt auch durch seine Rubrik „Die Paar-Probleme“ in der Frauenzeitschrift „Brigitte“.

Peter Gaymann hat zwei große Kinder und zwei kleine Enkel. Er lebt mit seiner Frau seit nunmehr 25 Jahren in Köln. Er liebt seine Familie und Italien, besonders Rom. Hier hat er mal 5 Jahre gewohnt. In seiner Freizeit und auf Reisen macht er das, was er auch in seinem Atelier am liebsten tut: Zeichnen.

Am 2. Advent kommt Peter Gaymann ins Stadtmuseum und signiert seine Bücher, Karten und Kalender.

Konrad Schaefer: Augen-Blicke
04.03. - 28.08.2016

Mit dieser Ausstellung ehrt die Stadt Euskirchen einen ihrer größten Söhne: den Maler und Grafiker Konrad Schaefer.

Vielen bekannt durch seine wunderschönen Landschaftsbilder der Eifel. Neben der Landschaftsmalerei nimmt die Darstellung des Menschen breiten Raum in Konrad Schaefers umfassendem Werk ein. Ob Portrait oder Person, einzeln oder in Gruppen, still oder kommunizierend - hier zeigt sich die gesamte Bandbreite in Konrad Schaefers künstlerischem Schaffen.

MEHR ALS NUR SCHWARZ-WEISS!  Faszination Schach und 50 Jahre Schachklub Turm Euskirchen 1965 e.V.
01.10. 2015 – 31.01.2016


„Schach ist Gymnastik für den Verstand“ sagte schon Wladimir Iljitsch Lenin,  und das gilt nach wie vor.

Zwei Spieler – ein Schachbrett – 32 Figuren und: unendlich viele Möglichkeiten. Seit mehr als 2000 Jahren fasziniert das Schachspiel Menschen jeder Herkunft und jeden Alters in der ganzen Welt. Ob als Gesellschaftsspiel oder als Sport – Schach bringt Menschen zusammen. Gespielt wird mit Brettern und Figuren so unterschiedlich wie die Spieler und der Zeitgeist. Vom eleganten Schachspiel aus Onyx über das Schachspiel aus Schrauben bis hin zu Schachfiguren aus der aktuellen Medienwelt.

In Euskirchen ist der Schachsport seit nunmehr 50 Jahren im Verein organisiert. Der Schachklub Turm Euskirchen 1965 e.V. betreibt aktiven Wettkampfsport in der Region um Euskirchen. Vier Mannschaften spielen in der Verbandsliga, der Bezirksliga und in der Kreisklasse. Auch im Ausland nimmt der Schachklub Turm an Turnieren teil, wie in Euskirchens Partnerstädten Basingstoke und  Charleville-Mézières.

Die Ausstellung beleuchtet die kulturgeschichtliche Bedeutung des Schachspiels  und das 50jährige Vereinsjubiläum des Schachklub Turm Euskirchen e.V. 

Präsentiert werden Schachspiele aus verschiedenen, teils ungewöhnlichen  Materialien und unterschiedlichster Herkunft wie zum Beispiel aus China. Schachspiele traditionell und in aktuellen Versionen gefertigt: Da trifft der Indische König auf Darth Vader als Schwarze Dame oder Bart Simpson als Bauer.

Die Ausstellung wurde vom Stadtmuseum Euskirchen in Kooperation mit dem Schachklub Turm Euskirchen 1965 e.V. erarbeitet.

Mitchen, Moped und Zylinder
Heimat – Stadt – Euskirchen: Euskirchen im 20. Jahrhundert

Die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts ist uns heute fern und zugleich nah, haben wir sie doch ein Stück weit selbst miterlebt.

Wie ist das 20. Jahrhundert in Euskirchen verlaufen? Was hat sich in Euskirchen zugetragen und wie haben die Menschen hier gelebt? Warum ist Euskirchen für seine Einwohner Heimat?

Von diesen Fragen ausgehend erzählt das Stadtmuseum die Geschichte Euskirchens im 20. Jahrhundert. Mit vielen Ausstellungsstücken aus Euskirchen, mit Fotos und Dokumenten, vor allem aber mit den Lebensberichten von Menschen aus Euskirchen.

Drei Beispiele sollen hier gegeben werden: Mitchen, Moped und ein Zylinder.

Was ist ein Mitchen? So heißt in Euskirchen der Henkelmann mit dem warme Speisen in die Fabriken oder auf das Feld gebracht wurden. Das Mitchen im Museum aber hat eine ganz eigene Geschichte: In der Nachkriegszeit stellte ein Onkel für seine acht Nichten und Neffen jeweils eigene Mitchen her, mehr noch, er gravierte außerdem noch die Namen der Kinder ein. Mit diesen Mitchen konnten sie dann an der Schulspeisung teilnehmen. Ein für die damalige Zeit luxuriöser Behälter, hatten die meisten Kinder doch nur das, was gerade da war: alte Teller oder Tassen, Töpfe oder Gläser – Hauptsache, man konnte etwas hineinfüllen.

Ein Moped im Museum? Nicht irgendein Moped, sondern das Gefährt einer besonderen Frau: Agnes Deutschbein, die bekannte Euskirchener Hebamme. Über 40 Jahre lang betreute sie unzählige Mütter und deren Babys in Euskirchen und Umgebung.  Wann immer ein Euskirchener Baby zur Welt kommen wollte, fuhr sie los. Anfangs mit dem Fahrrad, später mit dem Moped. Ihr letztes Moped, ein  „Goldrad 56 S“ steht ab sofort im Stadtmuseum.

Mann trägt Zylinder? Und ob - zu feierlichen Anlässen wie Kommunion, Hochzeiten und Beerdigungen trug der feine Mann auch in Euskirchen Zylinder. Dieser  „Chapeau Claque“ im Stadtmuseum wurde 1962 in einem Euskirchener Fachgeschäft anlässlich einer Erstkommunionfeier erworben und fortan zu allen festliche Ereignissen getragen. Ein Brandloch an der Seite zeugt von einem rauschenden Fest ...

Objekte wie das Mitchen, das Moped und der Zylinder, Fotos aus der Stadt von früher und von heute, Erzählungen vom Leben in Euskirchen - dies alles ist ab sofort zu sehen und zu hören im Stadtmuseum. Live und in Farbe und an modernen  Medienstationen mit Ton- und Filmdokumenten.

Sonderausstellung "Wenn der Vorhang fällt. Künstlerportraits von Margarita Broich"
30.05. - 06.09.2015

Großartige Fotos! Momentaufnahmen von Schauspielerinnen und Schauspielern, aufgenommen unmittelbar nach dem Ende einer Theatervorstellung oder eines langen Drehtages. Noch in Kostüm und Maske, noch in der Rolle, ist dies ein ganz besonderer, sehr persönlicher Augenblick. Die Zeit steht still.

Margarita Broich, die bekannte Schauspielerin und Fotografin, hat diesen Augenblick mit der Kamera festgehalten.

Buhmann, Matheisen, Stracke: Täuschendecht
08.03.2015 - 10.05.2015


Unter diesem geheimnisvollen Titel steht die neue Kunstausstellung im Stadtmuseum Euskirchen.

Zu sehen sind völlig neuartige, ungewöhnliche Pflanzen und Geschöpfe, erschaffen von den Künstlerinnen Andrea Buhmann, Ricke Matheisen und Gertrud Stracke.

Engel, Götter, Fabelwesen? Historische Schmuckfassaden in Euskirchen
27.09.2014 - 01.02.2015

Die Sonderausstellung „Engel, Götter, Fabelwesen? Historische Schmuckfassaden in Euskirchen“ lenkt den Blick auf eine Epoche, die für die Stadt von großer Bedeutung war. Die Figuren und Gesichter an den historischen Hausfassaden zeigen ein Stück Euskirchener Geschichte.

Sinn oder Verstand? Das Phänomen der Wahrnehmung
25.04. - 13.07.2014

Nichts ist uns so vertraut wie unsere Sinne! Wir stellen nicht in Frage, was wir am eigenen Leib erlebt haben und worauf unsere festesten Überzeugungen gründen. Und dennoch: Über die bekannten optischen Täuschungen hinaus gibt es eine Vielzahl von Phänomenen, die alle unsere Sinne betreffen und die uns auch in die Irre führen können. Das Spannende dabei ist: Gerade die Fehlleistungen unseres Wahrnehmungsapparats führen uns zu erstaunlichen Erkenntnissen, zeigen uns, wie unser Gehirn und die Sinne arbeiten. Da kann man schon ins Staunen kommen.

Das Stadtmuseum Euskirchen präsentiert vom 25.04. bis zum 13.07.2014 die Erlebnisausstellung „Sinn oder Verstand – Das Phänomen der Wahrnehmung“. Das Thema Wahrnehmung wird mit Hilfe interaktiver Exponaten und Experimenten dargestellt, die zum Staunen und Begreifen animieren. Dadurch erschließen sich die Inhalte durch eigene Erfahrung und Ausprobieren. Die Ausstellung orientiert am Schulunterricht und kann den Unterricht in den Fächern Naturwissenschaften, Geschichte, Psychologie ergänzen.

Mit den Exponaten wird ein schlüssiger Bogen gespannt von den Grundlagen der Wahrnehmung über die Darstellung zentraler Wahrnehmungsmechanismen bis zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen: Wir kommt die Welt in meinen Kopf? Wie zuverlässig ist mein Bild von der Welt und was bedeutet Täuschbarkeit für meine Alltagsvorstellungen?

Das gemeinsame Erleben des Phänomens der Sinnes-Wahrnehmung und Sinnes-Täuschung macht den Ausstellungsbesuch zu einem attraktiven Erlebnis für Schulklassen und für die ganze Familie.

Mobile Ausstellung tourdersinne des Science Centers Turm turmdersinne in Nürnberg