Bexte, Hebler, Perscheid, Plaßmann

vier große Namen der deutschen Karikaturszene nehmen den Klimawandel ins Visier. Und das nicht erst seit gestern. Humorvoll und kritisch, scharfsinnig und bissig spiegeln sie mit zahlreichen Zeichnungen die politische, öffentliche und private Auseinandersetzung mit diesem topaktuellen Thema.
Bitte beachten: es sind Karikaturen mit Euskirchen-Bezug dabei.

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Eine Zeichnung, ein Satz, eine Geschichte: In der Karikatur werden kontrovers diskutierte Themen auf den Punkt gebracht. Der Klimawandel ist ein solches, intensiv diskutiertes Phänomen. Die Ausstellung Hitzige Zeiten - Der Klimawandel in der Karikatur im Stadtmuseum Euskirchen bringt den Klimawandel und seine künstlerische Umsetzung in der Karikatur zusammen.

Der Klimawandel ist eine globale Veränderung, die sich auf die Lebensbereiche aller Menschen auswirkt. Bei den angestrebten Maßnahmen gegen den Klimawandel geht es vor allem um eine maßgebliche Reduzierung der CO2-Emissionen. Daher entwickelt die Stadt Euskirchen derzeit ein Mobilitätskonzept, mit dem Ziel, klimafreundliche Fortbewegungsmittel zu fördern und vorhandene Mobilitätsangebote intelligent miteinander zu verknüpfen. Der regionale Stromanbieter e-regio setzt auf Elektromobilität und Windenergie, die Busse der SVE fahren mit Bio-Erdgasantrieb und das neue Parkhaus der EUGEBAU bietet Solartankstellen für Elektrofahrzeuge. 2020 beginnt der Erftverband mit der Renaturierung der Erft und verlegt den 1,6 Kilometer langen Flussverlauf im Stadtgebiet in ein naturnah gestaltetes Gewässerbett.

Die aktuellen Arbeiten der vier Karikaturist*innen befassen sich mit verschiedenen Aspekten des Klimawandels. Sie zeigen die Dringlichkeit und die Ambivalenz dieses Themas und fördern damit eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung.

Bettina Bexte, Ruth Hebler, Martin Perscheid und Thomas Plaßmann gelingt es faszinierend genau, das Ringen um die richtige Klimapolitik mit Alltagssituationen, wie sie jeder kennt, humorvoll und kritisch zu verknüpfen. Es ist nicht auszuschließen, dass sich die Museumsgäste ein ums andere Mal wiedererkennen ...

Mit freundlicher Unterstützung von e-regio und SVE