„JAHRMARKT UND KIRMES. 700 JAHRE MARKTRECHT IN EUSKIRCHEN“

Blinkende Lichter, der Duft von Leckereien, glückliche Kindergesichter auf den Karussells, die Schreie der Mutigen auf den Fahrgeschäften, Musik am Autoscooter und dazu die Ansagen der Schausteller, Jung und Alt unterwegs, mitten im bunten Treiben: Zweimal im Jahr ist Kirmes in der Euskirchener Innenstadt.

Ihren Ursprung hat die Euskirchener Kirmes in einem mittelalterlichen Jahrmarkt. 1322 wird der Stadt das Marktrecht verliehen. Damit wird Euskirchen vor 700 Jahren zum Marktort und entwickelt sich zu einem regionalen Handelszentrum. Seither sind neben dem Verkauf von Waren aller Art auch das Vergnügen und der Genuss, die Musik, das Spiel und die Unterhaltung Teil des Jahrmarkts. Mit der Industrialisierung wird das Angebot durch neue Fahrgeschäfte erweitert. Schiffschaukel, Raupe, Karussell oder Autoscooter sorgen nun für Spaß und Nervenkitzel.

Heute wird der Jahrmarkt als Kirmes bezeichnet. In Euskirchen haben sich die Donatus-Mai-Kirmes und der Simon-Juda-Markt im Oktober etabliert. Sie zählen zu den größten linksrheinischen Innenstadt-Kirmessen. Die Ausstellung zeigt die historische Entwicklung von Jahrmarkt und Kirmes in Euskirchen und deren Bedeutung als Handels-, Kommunikations- und Vergnügungsorte. Besonderes Highlight ist die Präsentation der Urkunde von 1322 im Original.

Dauer der Ausstellung: 05.11.2022-16.04.2023