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Es brennt!

Synagoge in Euskirchen, 10.11.1938, Stadtarchiv Euskirchen

Antijüdischer Terror im November 1938

Sonderausstellung

Am 9. und 10. November 1938 werden über 1.200 Synagogen und jüdische Betsäle sowie tausende Geschäfte jüdischer Inhaber und Wohnungen von Juden verwüstet.

Die Ausstellung „Es brennt! Antijüdischer Terror im November 1938“ dient der historischen Dokumentation des für alle Welt sichtbaren Angriffs auf das deutsche Judentum nach fünfeinhalb Jahren NS-Herrschaft. Sie dokumentiert wenig bekannte Aufnahmen von Berufs- und Amateurfotografen aus den Jahren 1938/39 und veranschaulicht das Vorgehen der Täter und das Verhalten der Bevölkerung. Dabei wird deutlich, dass die Grenzen zwischen Beteiligung und Zuschauen fließend waren. Auch die Reaktionen der Betroffenen und des Auslandes sind Gegenstand der Darstellung.

In Euskirchen wird die große und prächtige Synagoge in der Annaturmstraße am Nachmittag des 10. November 1938 zerstört und in Brand gesetzt. Auch jüdische Geschäfte im Stadtzentrum werden geplündert und verwüstet. Von der Zerstörung und dem Brand der Euskirchener Synagoge am 10. November 1938 sind Fotografien erhalten, die in den 1960er-Jahren dem Stadtarchiv Euskirchen anonym übereignet wurden. Diese Fotos werden in der Ausstellung gezeigt.

Dauer der Ausstellung: 10.11.2018 – 17.02.2019

„ES BRENNT!“ Antijüdischer Terror im November 1938

Eine Ausstellung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Stiftung Centrum Judaicum – Neue Synagoge Berlin und der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin.

Flyer Begleitprogramm

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