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Es brennt!

Synagoge in Euskirchen, 10.11.1938, Stadtarchiv Euskirchen

Nur noch bis zum 17. Februar 2019 im Stadtmuseum Euskirchen zu sehen: Die Sonderausstellung „Es brennt. Antijüdischer Terror im Jahr 1938“.

Unlängst, am 27. Januar 2019, jährte sich der Gedenktag zur Erinnerung an die Befreiung von Auschwitz und damit an die Ermordung von sechs Millionen europäischen Juden. Ein Grund mehr, nochmals auf die derzeitige Sonderausstellung im Stadtmuseum aufmerksam zu machen.

Mit den Ereignissen vom 9. November 1938 platzierte die nationalsozialistische Regierung den antijüdischen Terror in der Mitte der deutschen Gesellschaft. Der 9. November gilt als Vorbote des Holocaust.

1283 Synagogen in ganz Deutschland brannten.
Wie konnte das geschehen?
Und was geschah am 9. November 1938 in Euskirchen?

Diesen Fragen geht die derzeitige Sonderausstellung „Es brennt. Antijüdischer Terror im Jahr 1938“ im Stadtmuseum nach. Mit eindrucksvollen Bild- und Tondokumenten werden die Ereignisse dieser Schicksalsnacht nachgezeichnet.
Besonderer Augenmerk wird zudem auf die Ereignisse vom Nachmittag des 10. November 1938 in Euskirchen gelegt.

Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsproduktion der Stiftungen „Topographie des Terrors“, „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ und „Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum“. Mit der Präsentation in Euskirchen wird diese Ausstellung erstmals in Nordrhein-Westfalen gezeigt.

Dauer der Ausstellung: 10.11.2018 – 17.02.2019

Eine Ausstellung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Stiftung Centrum Judaicum – Neue Synagoge Berlin und der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin.

Flyer Begleitprogramm

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